Menschenrettung in Ybbsitz

Menschenrettung in Ybbsitz

Bauarbeiter von Schallung abgestürzt – Drehleiter im Einsatz

Menschenrettung in YbbsitzZu einem erneuten Sirenenalarm kam es in Waidhofen am Donnerstag, 4. Oktober 2012 um die Mittagszeit: Ein Bauarbeiter ist bei Bauarbeiten in Ybbsitz von einer Schallung gestürzt. Der eintreffende Notarzt alarmierte darauf hin die Feuerwehr zum sicheren Abtransport aus dem 1. Stock.

Sofort rückten die Feuerwehren Ybbsitz und WYST aus. Mittels Tragenaufsatz für den Drehleiterkorb konnte der Verletzte schonend heruntergehoben und schließlich dem Roten Kreuz übergeben werden.

Verkehrsunfall mit Menschenrettung – Übung für den Ernstfall

Ein Szenario der etwas anderen Art beübte die FFWYST vergangenen Freitag: ein junger PKW-Lenker kam mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und stürzte über eine steile Kante in den Schwarzbach. Er wurde schwer verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt und konnte von der Feuerwehr nur von der Fahrerseite mittels Spreizer und Schere befreit werden.

Sofort stiegen die Feuerwehrmitglieder über eine Leiter hinunter ins Bachbeet und betreuten den Verletzten. Mittels hydraulischem Rettungsgeräten wurde die Fahrertür aufgeschnitten und der Mann konnte so aus dem Fahrzeug gerettet werden. Anschließend wurde er mittels Korbschleiftrage und dem Kran des Schweren Rüstfahrzeugs schonend aus dem Bachbett gehoben. Zuletzt wurde auch der stark beschädigte PKW aus dem Bach mittels Kran geborgen.

Eine Herausforderung stellte der ca. 3 Meter hohe Niveauunterschied dar: dieser wurde mit der Kombileiter überwunden und anschließend die Geräte mittels Leinen zum Unfallort hinuntergelassen.

Tragischer Traktorunfall in Ybbsitz

Am Samstag, 21. Mai 2011 wurde die FFWYST gegen 18:50 Uhr zu einer Menschenrettung nach einem Traktorunfall nach Ybbsitz, Gut Theuretzbach alarmiert.

Ein Traktorlenker kam aus ungeklärter Ursache von der Forststraße ab, und stürzte mit seinem Fahrzeug ca. 40 Meter den Abhang hinab. Der Lenker wurde aus der Fahrerkabine hinausgeschleudert und blieb ca. 20 Meter unterhalb liegen. Die alarmierte Notärztin des Christophorus 15 konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

Die FFWYST übernahm gemeinsam mit der FF Ybbsitz und der Bergrettung die Bergung des Verunglückten und sicherten den Traktor vor einem weiteren Abstürzen. Aufgrund der anbrechenden Dunkelheit und der Sicherheit der Einsatzkräfte wurde der Traktor erst am Sonntag Vormittag geborgen.

Tierisches Abenteuer für die FFWYST

Am Freitag, 22. Oktober 2010 wurde die FFWYST zu einer Tierrettung in die Ybbsitzer Straße gerufen. Ein Hund ist durch ein Dachflächenfenster auf das Dach eines relativ hohen Hauses gehüpft und zeigte keine Anzeichen seinen Aufenthaltsort verlassen zu wollen. Besorgte Nachbarn alarmierten daraufhin die Feuerwehr.

Durch die bevorstehende Jugendstunde befanden sich mehrere Mitglieder im Feuerwehrhaus, die sofort mit der Drehleiter zum Einsatzort fuhren.

Nachdem sich 2 Männer mit dem Drehleiterkorb auf den Weg auf das Dach machten, wurde es dem Hund anscheinend doch ein bisschen zu blöd und er sprang mit einem Satz sofort wieder in die Wohnung zurück. Schließlich wurde das Fenster von außen geschlossen, um ein erneutes Entkommen des Vierbeiners zu verhinden.

Bildcredit: Martin Steinbach

Technische Ausbildung mit SRF, DLK und KDO-F

Techn. Ausbildung mit Schwerem Rüstfahrzeug und Drehleiter

Im Stationsbetrieb festigte die FFWYST das Wissen für technische Einsätze.

Eine Gruppe angehender Kranfahrer beschäftigten sich dabei mit dem Schweren Rüstfahrzeug und mit der korrekten Bedienung des Fahrzeugkrans. Hierbei wurden in nahezu spielerischer Manier in Form von Wettkämpfen das Feingefühl und Geschicklichkeit trainiert. Im Anschluss wurde noch an der Fahrausbildung gefeilt.

Eine andere Gruppe beschäftigte sich zeitgleich mit der Bedienung der Drehleiter, und hier im Speziellen mit den verschiedenen Zubehörteilen für Höhen- und Tiefenrettung und Brandeinsatz wie zB Korbtrage oder Werfer.

Die letzte Gruppe nutzte die Gelegenheit um ihr Wissen mit den hydraulischen Rettungsgeräten, welche im Schweren Rüstfahrzeug bzw. im Kommando-Fahrzeug verbaut sind, zu festigen.